In dieser Datenbank finden Sie Eckdaten zu ausgewählten Maturaarbeiten. Aus rechtliche Gründen können die Arbeiten selber nicht aufgeschaltet werden. Sollte ein Abstract Ihre Neugier geweckt haben, bitten wir Sie uns unter Angabe Ihrer Kontaktdaten via kollegi@ur.ch Verfasserin oder Verfasser und Titel der Arbeit mitzuteilen. Wir werden gerne versuchen, einen Kontakt mit der Verfasserin oder dem Verfasser zu vermitteln.
JahrNameVornameTitelAbstract
2014Arnold
Rosenkranz
Ramon
Darius
Der Einfluss digitaler Medien auf das Zeitempfinden der Urnerinnen und UrnerDie Arbeit befasst sich mit digitalen Medien und deren Einfluss auf das Zeitempfinden, beleuchtet deren Rolle als Verursacher von Stress durch Reiz- und Informationsüberflutung und ergründet, ob die jüngere Generation stärker davon betroffen ist, da sie mehr Zeit mit diesen Medien verbringt. Mittels Literaturrecherchen, Umfragen sowie einem fünftägigen Verzicht auf digitale Medien bearbeiten die Autoren die Fragestellung. Dabei kommt die Arbeit zum Schluss, dass die Benutzung digitaler Medien die Zeit schneller vergehen lässt. Zusätzlich leidet die jüngere Generation häufiger an Schlafmangel und ist damit stärker von den Folgen der digitalen Medien betroffen. Dagegen konnte nur eine schwache Korrelation zwischen digitalen Medien und Stress festgestellt werden.
2014GislerJuliaVegane ErnährungIn einem Selbstversuch ernährt sich die Autorin über zwei Monate hinweg vegan. Dabei werden folgende Hypothesen untersucht: Dass eine vegane Ernährungsweise erstens nicht mit grossem Aufwand verbunden ist, dass sie zweitens keine Mangelerscheinungen hervorruft und drittens auch keine negativen Auswirkungen auf die Blutwerte und das körperliche Wohlbefinden hat. Der Vergleich mit den Vorwerten zeigt einen Vitamin B12-Mangel auf. Weitere Auswirkungen auf Blutwerte oder andere Mangelerscheinungen durch die Ernährungsumstellung konnten nicht festgestellt werden. Die Erfahrungen und das gesammelte Wissen fliessen in das Endprodukt der Arbeit, eine Broschüre, ein, die Interessierten den Einstieg in die vegane Ernährung erleichtern soll.
2014GislerLindaZ'Waldfäscht vor em WinterschlafBehinderte sind aufgrund ihrer Beeinträchtigungen in der Teilhabe an gesellschaftlichen Aktivitäten eingeschränkt. Die Arbeit untersucht, ob es möglich ist, mit Primarschülern und Menschen mit einer Behinderung ein selbstgeschriebenes Theaterstück mit musikalischen Teilen aufzuführen. Die Aufarbeitung des geschichtlichen Hintergrunds im Umgang mit Menschen mit Behinderung und die historische Entwicklung des Theaters bilden das theoretische Fundament. Anschliessend dokumentiert die Arbeit das Verfassen des Theaterstücks, das Komponieren der musikalischen Begleitung, die Planung und Durchführung der Proben sowie die Aufführung des Endprodukts vor Publikum. Obwohl mit gewissen Herausforderungen konfrontiert, ist die erfolgreiche Aufführung Beweis dafür, dass es möglich ist, ein Theaterstück mit Menschen mit Behinderung durchzuführen.
2014HansenArneDie Droge Crystal Meth und ihre AuswirkungenDie vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Droge Crystal Meth auf den Menschen. Untersucht wird, inwiefern die Droge schädigend auf den Körper wirkt und welchen Einfluss sie auf die Psyche und den Alltag von Abhängigen ausübt. Mittels eines toxikologischen Assays und einem Nierenschnitt zeigt die Arbeit auf, dass Crystal Meth bei anhaltendem Konsum zu einer dauerhaften Schädigung der Mitochondrien und damit zum Absterben von Nervenzellen führt. Grund dafür ist die übermässige Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin. Des Weiteren ist eine Ausrichtung des Lebens auf die Befriedigung der Sucht, eine Gleichgültigkeit und Unentschlossenheit und damit einhergehend ein Rückzug aus dem sozialen Umfeld zu beobachten.
2014JauchValentinaDen Kelten auf der Spur - Eine Schnitzeljagd durch AltdorfDie Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob es gelingt, eine Schnitzeljagd durch Altdorf zu erstellen, die Kindern im Alter von neun bis zwölf Jahren geschichtliche wie auch geografische Aspekte auf spielerische Art näher bringt. Thematisch vermittelt die Schnitzeljagd Wissen über den antiken Volksstamm der Kelten. An jedem Posten werden den Kindern – neben dem versteckten Hinweis zum nächsten Posten - Kenntnisse über die Kelten vermittelt. Als Erzähler wird die Figur des Keltenkindes Brix kreiert, das aufgrund seiner Gleichaltrigkeit mit der Zielgruppe die Teilnehmer stärker begeistern und damit den Lerneffekt vergrössern soll. Ein erfolgreicher Testlauf mit einer Gruppe von drei Kindern bestätigt die Durchführbarkeit der Schnitzeljagd.
2014PetruzziMatteoAuf Bergspitzen Farben kitzeln - Eine Exploration der Urner Geologie mit Pinsel und StaffeleiDie Arbeit beschäftigt sich damit, die geologischen Vorgänge, welche zur Entstehung und Veränderung der Alpen führten, mit gestalterischen Mitteln aufzuzeigen. Ziel ist es einen Teil dieser Prozesse im Kanton Uri wissenschaftlich zu verstehen und durch gestalterische Mittel künstlerisch zu interpretieren. Ausgehend von Zeichnungen, Fotographien oder Reliefs von Urner Gebirgszügen erstellt der Autor fünf künstlerische Interpretationen, welche die geologischen Prozesse der Verwitterung, Hebungen, Faltungen und Sedimentation für den Betrachter gestalterisch fassbar machen.
2014TreschJonasUrner Senioren(s)passDie Arbeit geht der Frage nach, wie gross das Interesse im Kanton Uri an einem regelmässig stattfindenen Senioren(s)pass ist. Sie gibt dabei Einblicke in das Aufgabenfeld und die Arbeitsweise von Urner Institution oder Unternehmen. Das Angebot richtet sich ausschliesslich an Senioren. Dabei dokumentiert die Arbeit die Organisation und die Durchführung des Urner Senioren(s)passes. Eine Befragung nach Besuch des Urner Senioren(s)pass ergibt, dass 99% der Besucher an einer weiteren Teilnahme interessiert sind. Zusätzlich lassen vor allem die 259 Anmeldungen den Schluss zu, dass ein regelmässig durchgeführter Urner Senioren(s)pass auf ein breites Interesse stossen würde.
2014WalkerAndreaAltdorfer Sagenführer - Sechs Altdorfer Sagenfiguren im PortraitDie vorliegende Arbeit reflektiert die Gestaltung des von der Autorin im Rahmen dieser Arbeit kreierten Sagenführers und stellt ihn in einen kulturgeschichtlichen Kontext. Dabei werden sechs Altdorfer Sagenfiguren mittels Kostüm oder Modellen nachempfunden und an den mutmasslichen Originalschauplätzen oder dafür geeigneten Orten porträtiert. Um eine passende Stimmung zu schaffen, wird – wenn nötig – ein Bildbearbeitungsprogramm beigezogen. Zusätzlich zu den Aufnahmen schrieb die Autorin – ausgehend von den klassischen Sagentexten – ihre eigene Version der Sage. Die in einer Broschüre zusammengeführten Bilder und Sagentexte konstituieren das Endprodukt: den „Altdorfer Sagenführer“.
2014WalkerDavidImmobilienmarkt Uri - Wie entwickelt sich der Immobilienmarkt Uri und welche Faktoren beeinflussen ihn?Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Immobilienmarktes im Kanton Uri während der letzten zehn Jahre. Dabei wird untersucht, welche Prognosen auch tatsächlich im Immobilienmarkt Uri fest zu stellen sind. Basierend auf Experteninterviews lässt sich folgendes bestätigen: Erstens, dass Preise in den Zentren schneller steigen als in der Peripherie, was insbesondere am Beispiel Altdorf zu sehen ist. Zweitens ist ein eindeutiger Einfluss der Zinsen auf den Immobilienpreis erkennbar. Drittens korreliert die natürliche Beschränktheit der Bauressourcen in Uri positiv mit den Immobilienpreisen. Viertens lässt sich für den Kanton Uri bestätigen, dass die Immobilienpreise in ländlicheren Gebieten unter dem schweizerischen Durchschnitt liegen. Diese Erkenntnisse fliessen in ein vom Autor kreiertes Modell ein, das die Einflussfaktoren auf den Immobilienmarkt aufzeigt.
2014WaserSamiraMärchenschaffen - Eine Kindertheaterproduktion von A - Z. Im vorliegenden Portfolio wird die Organisation und Durchführung eines selber geschriebenen Kindertheaters beschrieben. Beim Verfassen des Stücks orientiert sich die Autorin am Märchenmodell „weltschaffen“ von Ursula Ulrich und nutzt die für dieses Genre typischen Mittel wie das Happy End oder eine zugrundeliegende Moral, die es mitzunehmen gilt. Das Märchen dreht sich um die Hauptfigur Rapunzel, die erfolgreich verhindert, dass die böse Königin einen Zaubertrank brauen kann, der ewige Jugend verspricht - und damit eine Verewigung ihrer Schreckensherrschaft. Des Weiteren dokumentiert die Abhandlung das Kreieren des Bühnenbildes, die Durchführung der Proben und die Aufführung des Stückes.
2014WürstenMarcelMarusenkoSphere - Programm zur Lösung und Visualisierung der MarusenkoSphereBei der MarusenkoSphere handelt es sich um ein 3D-Puzzle in Form einer Kugel, das aus 32 drehbaren farbigen Teilen besteht. Ähnlich einem Zauberwürfel hat es zum Ziel, durch die Verschiebung der Teile ein vorgegebenes Muster zu erreichen. Die Abhandlung beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Programmes, welches dem Benutzer aufzeigt, wie die MarusenkoSphere mit einer geringstmöglichen Anzahl von Schritten zu lösen ist. Programmiert ist die grafische Präsentation der Benutzeroberfläche und der Eingabeeditor mit dem OpenGL-Binding LWJGL. Dieses ermöglicht dem Nutzer eine dreidimensionale Betrachtung der Kugel. Zwei Algorithmen lösen das Problem zeitgleich, wobei der Nutzer stets den kürzesten Weg vorgeschlagen bekommt.
2014ZieglerJasminHandysucht - Wie süchtig bin ich wirklich nach ständiger Kommunikation und kann ich ohne Handy überleben?Das Verlangen nach Kommunikation via Telefon, WhatsApp o. Ä. kann eine Sucht nach Smartphones - dem Gerät, welches alle diese Funktionen in sich vereint - auslösen. In dieser Arbeit will die Autorin in einem Selbstversuch ermitteln, zu welchem Grad sie selbst davon abhängig ist. Dabei verzichtet sie während vier Wochen vollständig auf ihr Smartphone. Mit fortschreitendem Verlauf der Abstinenz konnte ein abnehmendes Verlangen nach dem Smartphone beobachtet werden. Darüber hinaus ist im Anschluss an den Versuch ein geringeres Verlangen nach dem Smartphone festzustellen.
2015SteinerAnjaTraumdeutung - Haben die Symbole in unseren Träumen einen konkreten Zusammenhang mit dem am Tag Erlebten?Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob zwischen Symbolen in Träumen und konkret Erlebtem ein Zusammenhang besteht. Zusätzlich wird geprüft, ob es für einen Laien möglich ist ein Traumportrait zu erstellen. Im theoretischen Teil erfolgt eine Aufarbeitung der Literatur zum Schlaf und zur Traumdeutung nach Freud und Jung. Unter zu Hilfenahme eines Symbollexikons erstellt die Autorin erfolgreich vier Traumportraits von Drittpersonen. Damit bestätigt die Autorin, dass das Erstellen eines Traumportraits auch für einen Laien möglich ist. Zusätzlich kann in den Traumportraits auch ein Zusammenhang zwischen Erträumtem und Erlebtem festgestellt werden.
2015Dal FarraFabriceCinema Leuzinger im Wandel der Zeit - Welche technischen Fortschritte und geschichtlichen Ereignisse führten zum heutigen Kino in Altdorf?Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der geschichtlichen und technischen Entwicklung des Kino Leuzingers in Altdorf. Die Rolle der Familie Leuzinger wird dabei eingehend beleuchtet. Zusätzlich analysiert die Arbeit das Kinoangebot, wie etwa die kürzliche Anpassung des Wochenprogrammes, des Studiofilmes, der Zauberlaterne oder des Freiluftfilmes. Des Weiteren wird der technische Fortschritt im Bereich der Projektionstechnik, ausgehend von der Erfindung des Kinetoskops bis hin zum digitalen 3D-Projektor, aufgezeigt. Dabei wird insbesondere auf die im Verlauf der Jahre im Kino Leuzinger verwendeten Projektoren eingegangen und deren jeweilige Komponenten Funktionsweise detailliert beschrieben.
2015SchulerVeraSexuell übertragbare Krankheiten - was wissen Urner Jugendliche darüber?Die Arbeit will herausfinden, wie gut die Urner Jugendlichen über sexuell übertragbare Krankheiten informiert sind. Eine Befragung von 174 Personen im Alter von 16 bis 23 Jahren soll darüber Aufschluss geben. Im Fragebogen werden die Befragten erst angewiesen, ihre Kenntnisse zu den verschieden Geschlechtskrankheiten selbst einzuschätzen. Anschliessend wird mit Fragen zu den jeweiligen Krankheiten der tatsächliche Wissensstand evaluiert. Die Befragung kommt zum Schluss, dass die Jugendlichen grösstenteils gut über die Übertragung von und den Schutz vor Geschlechtskrankheiten informiert sind. Mit Ausnahme von HIV/AIDS ist allerdings bei sämtlichen befragten Krankheiten bezüglich Symptomerkennung und Krankheitsverlauf ein erheblicher Aufklärungsbedarf auszumachen.
2015ZiörjenLucaLongboard - Das Schaffen von drei einzigartigen Longboarddecks unter dem Aspekt der NachhaltigkeitBei einem Longboard handelt es sich um ein Sport-Gerät, das einem Skateboard ähnlich ist. Allerdings ist dessen Brett in der Regel mit 90 bis 150 cm Länge wesentlich länger. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob es möglich ist, drei einzigartige Longboards unter Kriterien der Nachhaltigkeit zu schaffen. Damit jedes Longboard ein Unikat ist, unterscheiden sie sich stark in ihrer Form und ihrem Design. Als nachhaltige Baustoffe werden Bambusfurniere, Flachsfasergewebe und Bio-Epoxidharz gewählt. Die Herstellung der Longboards wird detailliert beschrieben und die Leitfrage, ob es möglich ist, Longboards unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu schaffen, wird bestätigt.
2015EllerEliasUri an der Ader des Transitverkehrs - Von der Vergangenheit zur ZukunftDiese Arbeit untersucht den Einfluss des Transitverkehrs auf die Demografie und den Lebensstandard im Kanton Uri von 1850 bis 2010. Beim Bau von Grossprojekten, wie etwa der Axenstrasse oder des Gotthard-Scheiteltunnels, ist ein massiver Anstieg der Bevölkerung festzustellen. Nach der Fertigstellung ist jeweils ein Bevölkerungsrückgang auszumachen. Die demografischen Veränderungen zeigen auf, dass es sich bei dem Bevölkerungszuwachs grösstenteils um italienische Gastarbeiter handelt. Nach der Autobahnerschliessung bleibt die Bevölkerungszahl stabil. Zusätzlich enthält die Arbeit einen Vergleich von historischen Landschaftsbildern mit aktuellen Aufnahmen.
2015ZaniniRaphaelRugby ohne Konsequenzen - Wie stelle ich einen Trainingsplan zusammen, der Spieler vor Schulterverletzungen schützt?Die häufigsten Verletzungen im Rugby geschehen beim Tackle und betreffen hauptsächlich die Schulter. Ziel der Arbeit ist es, einen Trainingsplan zu erstellen, der Schulterverletzungen verhindert. Als Ursachen für Verletzungen werden hauptsächlich eine mangelhafte Tackletechnik und muskuläre Disbalance, eine Verkürzung eines tonischen Muskels, ausgemacht. Der Autor erarbeitet acht Übungen, um die Schultermuskulatur vor Verletzungen im Spiel zu schützen. Des Weiteren wird im Training die einwandfreie Beherrschung der Technik sichergestellt. An der Zahl der Verletzungen von sieben Spielern an einem Siebner Rugbyturnier misst die Arbeit den Erfolg dieser Übungstechnik. Da Verletzungen ausbleiben, folgt der Schluss, dass ein Trainingsplan, der auf gesunde, durchtrainierte Schultern und eine einwandfreie Tackletechnik setzt, erfolgreich vor Schulterverletzungen schützt.
2015LovrinovicTamaraTito und die Zerstörung JugoslawiensDie vorliegende Arbeit erläutert den Verlauf der Geschichte und die Gründe, die zur langjährigen Präsidentschaft von Jozip Broz Tito(1892 – 1980) in Jugoslawien und dem Bürgerkrieg nach seinem Tod führten. Tito verknüpfte den erfolgreichen Partisanenkrieg gegen die deutsche Besetzungsmacht im Zweiten Weltkrieg mit einer kommunistischen Revolution. In Kombination mit der Sicherung der politischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit Jugoslawiens von der Sowjetunion erlangte er Heldenstatus. Es gelang ihm allerdings nicht, die ethnischen Spannungen und das wirtschaftliche Gefälle zwischen den verschiedenen Regionen zu beseitigen und eine jugoslawische Identität zu stiften. Mit seinem Tod entfällt das bindende Element der Volksrepublik Jugoslawien. Die Unabhängigkeitsbestrebungen der wohlhabenderen Teile von Jugoslawien führen zu einem Konflikt mit der serbischen Ethnie, die gegen eine Aufspaltung Jugoslawiens ist. Dieser Konflikt eskaliert schliesslich in einen Bürgerkrieg und führt zur Auflösung Jugoslawiens.
2015WalkerLeaGranderwasser - Über die Wirkung von belebtem WasserIndem Leitungswasser ein sogenanntes Wasserbelebungsgerät durchfliesst, soll es belebt und damit zu einem hochwertigeren Wasser, genannt Granderwasser werden, so benannt nach dem Erfinder dieser Methode, Johann Grander. Mit einem Experiment untersucht die Arbeit, ob eine tatsächliche Aufwertung feststellbar ist. Dabei erstellt die Autorin zwei Stichproben, die jeweils zwölf Sonnenblumenkerne, 30 Tomatensamen und 30 Roggenkörner enthalten. Eine Gruppe wird mit Granderwasser, die andere mit normalem Leitungswasser gegossen. Über zwei Monate hinweg wird deren Wachstum anhand folgender Kriterien untersucht: Anzahl der überlebenden Pflanzen, Früchte oder Blüten, Durchschnittsgrösse sowie dem optischen Unterschied. Im Experiment wird eine positive Wirkung des Granderwassers auf die Entwicklung der Pflanzen festgestellt. Die Arbeit kommt aber auch zum Schluss, dass es keine wissenschaftlichen Beweise für die Wirkung des Granderwassers und die sogenannte Belebung von Wasser gibt.
2015ArnoldRaphaelDer Mensch hinter der Stimme - Was kann man über einen Menschen anhand dessen Stimme aussagen?Die vorliegende Arbeit will herausfinden, was die Stimme über einen Menschen aussagen kann. Zu diesem Zweck wird eine Umfrage erstellt, in der die 66 Teilnehmer Fragen zu 29 Stimmproben beantworten. Das Geschlecht wurde in 92% der Fälle richtig zugeordnet. Mit einer Abweichung von durchschnittlich 5.9 Jahren konnte auch das Alter ziemlich treffend anhand der Stimme geschätzt werden. Zusätzlich wird festgestellt, dass die Intonation zwar die Bedeutung der Aussage, nicht aber Einschätzungen bezüglich Alter und Geschlecht ändert. Hingegen konnte von der Stimme nicht auf die Körpergrösse, die kontinentale Herkunft und ob die Person eine Führungsposition innehat, geschlossen werden.
2015FischerMichelleDas Schönheitsideal der Frau - Wie sieht das heutige Schönheitsideal in der westlichen Gesellschaft aus? Welche gesellschaftlichen Faktoren spielen dabei eine Rolle?Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie das westliche Schönheitsideal der Frau aussieht und welche gesellschaftlichen und biologischen Faktoren dabei eine Rolle spielen. Als biologischer Hauptfaktor wird das sogenannte „Kindchenschema“ genannt, bei dem die Frau kindhafte Gesichtszüge aufweist. Das symbolisiert Jugendlichkeit und damit Fruchtbarkeit und weckt zusätzlich den Beschützerinstinkt des Mannes. Ein weiterer biologischer Faktor, der auf Entwicklungsstabilität und damit gute Gene hindeutet, ist ein unauffälliges und symmetrisches Gesicht. Gesellschaftliche Schönheitsideale orientieren sich immer an einem schwer oder unmöglich zu erreichenden Standard. Das weibliche Schönheitsideal in der heutigen Überflussgesellschaft ist die sportliche, leicht gebräunte Frau.
2015VogelMathiasLautsprecherbau - Über die Konstruktion der Funktionsweise eines LautsprechersDie Arbeit beschreibt den Bau eines eigenen Lautsprechers und überprüft dessen Leistungsfähigkeit. Mit einem Lautsprecherbausatz und den Instruktionen des zugehörigen Bau- und Schaltplanes folgend wird der Lautsprecher gebaut. Um dessen Leistungsfähigkeit zu testen, wird mithilfe der Software ARTA der Frequenzgang und mit der Software STEPs der Klirrfaktor gemessen. Anschliessend wird der selbst gebaute Lautsprecher mit einem günstigeren und einem teureren Lautsprecher sowie mit Daten des Bausatzherstellers verglichen. Dabei schneidet der eigene Lautsprecher besser ab als der günstigere. Der teurere Lautsprecher ist im Frequenzgang ausgeglichener und lauter im Mitteltonbereich. Dahingegen besitzt er aber ein geringeres Spektrum an Tönen. Der Vergleich mit dem Original des Bausatzes zeigt, dass der Eigenbau fast an die optimalen Werte des Herstellers herankommt.
2015MarxenBastianWerbefilmprojekt für das Sportangebot der Region HaldiIm vorliegenden Portfolio wird die Produktion von zwei Werbefilmen für die Sportregion Haldi beschrieben. Die Werbefilme sollen die Vielfalt des Sportangebotes aufzeigen und dazu anregen, selbst in der Region Haldi Sport zu treiben. Während sich der erste zweiminütige Film mit Wintersportarten befasst, zeigt der zweite dreiminütige Werbefilm das Angebot an Sommersportarten auf. Gedreht wird mit einer GoPro-Actionkamera. Der Autor erstellt seine Werbefilme mit der Videobearbeitungssoftware VideoPad. Das Ziel, dass das Endprodukt qualitativ derart überzeugend ist, dass es auch tatsächlich als Werbevideo für die Sportregion Haldi verwendet werden könnte, wird erreicht.
2015BaumannPhilippSAC-Hütten im Wandel der Zeit - Welche Entwicklungen sind beim Bau von SAC-Hütten feststellbar und welche Faktoren haben diese Entwicklungen massgeblich beeinflusst?Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte und Entwicklung der Hütten des Schweizerischen Alpenclubs (SAC). Ursprünglich dafür gedacht, Alpinisten eine zweckmässige Unterkunft für die Nacht bereitzustellen, ist in den letzten Jahren eine Tendenz zu komfortableren Hütten festzustellen, die eine Reaktion auf die steigenden Ansprüchen eines breiteren Publikums ist. Ebenso werden die SAC-Hütten verstärkt unter Kriterien der Umweltverträglichkeit aus- und umgebaut. In diesem Zusammenhang zeigt die Arbeit Systeme zur Behandlung von Hüttenabwässern sowie die Verwendung von ökologischen Energiequellen auf. Als Beispiel dient die hochmoderne Monte-Rosa-Hütte, die einen energetischen Autarkiegrad von 90% aufweist. Auch die Entwicklung der Kröntenhütte wird detailliert aufgezeigt.
2016CathryDeboraAnleitung zur Gestaltung – Malkurs für Kinder mit BehinderungDie Anleitung zu Planung und Durchführung von Malkursen mit behinderten Kindern ist das Ergebnis der Erfahrungen, die die Autorin aus fünf Malkursen mit behinderten Kindern gewonnen hat. Sie hat diese Kurse geplant, durchgeführt und die resultierenden Ergebnisse protokolliert und ausgewertet. Darauf basierend verfasste sie eine chronologisch aufgebaute Schritt-für-Schritt Anleitung für zukünftige Kursleiterinnen und Kursleiter. Bei der Gestaltung dieses Journals legte die Autorin besonderen Wert auf den praktischen Nutzen und die optische Gestaltung.
2016PlanzerLiaTauchplatzführer ZentralschweizTauchen im Meer wird immer mehr zu einer Touristenattraktion. Der Tauchspass muss aber nicht mit den Ferien enden, er kann in den Binnengewässern der Schweiz, auch in der Zentralschweiz, weitergehen. Dafür ist es aber nötig zu wissen, wo man in der Zentralschweiz tauchen kann. Diese Arbeit beschreibt als Tauchplatzführer vier spannende Tauchplätze in der Zentralschweiz und gibt Tipps zum Tauchen in Binnengewässern. Um einen möglichst präzisen Beschrieb zu ermöglichen hat die Autorin die Tauchplätze selbst betaucht.
2016HergerMelanieAmyotrophe LateralskleroseDie Arbeit befasst sich mit der Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und der Frage, was dazu beitragen kann, die Lebensqualität von Menschen mit einer solchen unheilbaren Krankheit zu verbessern. Um Antworten auf diese Frage zu finden, nahm die Autorin an Selbsthilfegruppen- und Paralleltreffen teil, um mit Betroffenen und deren Angehörigen in direkten Kontakt zu kommen. Es zeigte sich, welch grossen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität Familienmitglieder mit ihrer Hilfestellung leisten können. Die Arbeit informiert über verschiedene Therapieformen für ALS und die Autorin wertet Interviews aus, die sie mit einer an ALS erkrankten Frau, die schon überdurchschnittlich lange mit dieser Krankheit lebt, und ihrem Mann geführt hat und stellt dar, wie die Krankheit das Leben dieser Menschen verändert hat.
2016Auf der MaurNoemiVon der Weidenrinde zu Aspirin – Die Herstellung von Acetylsalicylsäure aus der Rinde einer SilberweideDie Rinde einiger Weiden, wie etwa der Silberweide, enthält Salicin. Wegen dieser Substanz gilt die Weidenrinde seit Jahrhunderten als Heilpflanze. Die medizinische Wirkung entsteht durch die Reaktion von Salicin zu Salicylsäure im Körper. Salicylsäure hat eine fiebersenkende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung und war nach der Entdeckung seiner industriellen Herstellung das erste Medikament, welches in grossen Mengen produziert wurde. Wegen den vielen Nebenwirkungen wurde später das besser verträgliche Medikament Acetylsalicylsäure auf den Markt gebracht.
Acetylsalicylsäure, die chemische Bezeichnung für Aspirin, kann durch die methanolische Extraktion des Salicins aus der Rinde, der Hydrolyse und Oxidation des Zwischenproduktes und der anschliessenden Veresterung gewonnen werden. Zwischenprodukte können mittels Dünnschichtchromatografie und das Endprodukt mit der Schmelzpunktbestimmung überprüft werden.
2016ArnoldSalomeSchulstressDie vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Schulstress am Beispiel von Schülerinnen und Schülern der 3. und 6. Gymnasialklassen der Kantonalen Mittelschule Uri. Sie zeigt auf, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Bewertung und Bewältigung von Schulstress zwischen Angehörigen dieser beiden Gruppen bestehen. Basierend auf einer Umfrage wird die Leitfrage diskutiert und kann kurz zusammengefasst folgendermassen beantwortet werden: Es gibt mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen den beiden Gymnasialstufen, denn 85% von ihnen fühlten sich im Schuljahr 2015/ 2016 manchmal bis sehr oft gestresst. Beide gaben an, über Strategien zur Stressbewältigung zu verfügen.
2016BaumannYannickElektromotoren und ihre Funktionsweise – Bau und Analyse eines eigenen Gleichstrom-MotorsMit dieser Maturaarbeit wird die Funktionsweise von Elektromotoren generell analysiert. Es wird aufgezeigt, welche Varianten von Elektromotoren es gibt, auch solche, die heutzutage nicht mehr verwendet werden. Zusätzlich soll aufgezeigt werden, wie wir tagtäglich mit Elektromotoren in Kontakt kommen.
Da es unglaublich viele verschiedene Bauvarianten von E-Motoren gibt, hat sich der Autor auf einen Typen spezialisiert, welcher besonders häufig ist, den Gleichstrommotor. Zur Untersuchung der Stärken und Schwächen wurde ein eigener Gleichstrommotor gebaut. Die in der Arbeit aufgeführten
Messungen dienen der Klassifikation und der Analyse des Modells.
2016KeiserDeliaVedische MathematikMathematik einmal anders – das ist das Thema dieser Arbeit. Mit Hilfe der vedischen Mathematik, welche vom indischen Gelehrten Bharati Krishna Tirthaji entwickelt wurde, lassen sich komplexe Berechnungen vereinfachen, so dass sie sich teilweise sogar im Kopf ausführen lassen. In der vorliegenden Arbeit werden einzelne Tricks dieses Rechensystems herausgegriffen und deren Anwendung anhand von Schemata, Beispielen und in Textformen dem Leser nähergebracht. Nebst dem Vorstellen des Vorgangsmechanismus nimmt das Herleiten und die Einbettung in den «mathematischen Kontext» eine zentrale Rolle ein. Des Weiteren werden die Rechenkniffe auf ihren Anwendungsbereich untersucht und mit den herkömmlichen Methoden verglichen. Der Fokus liegt thematisch bei den Grundoperationen, dem Berechnen einer periodischen Dezimalzahl und dem Lösen von quadratischen Gleichungen.
2016WolfAndreasLoopenrein - ein Konzert basierend auf LoopsDas vorliegende Portfolio dokumentiert die Arbeit „Loopenrein – Ein Konzert, basierend auf Loops“. Bis zu dieser Arbeit hatte der Autor Konzerte lediglich mit analogen Instrumenten durchgeführt. Im Rahmen dieser Arbeit sollte herausgefunden werden, wo die Vor- und Nachteile der Benutzung einer Loopstation in einer Liveperformance liegen. Am 10. September 2016 wurde im Kellertheater Vogelsang in Altdorf ein halbstündiges Konzert mit vier Features durchgeführt. Während des Konzerts passierten viele kleinere Fehler und Pannen. Die Hauptursache lag darin, dass geloopte Fehler nicht zu vertuschen sind, da in diesem Falle eine Spur neu aufgenommen werden muss. Es lassen sich aber mit wenig musikalischem Können interessante Stücke spielen.
2016von MentlenFabianWildbienenDie vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, zwei Wiesen anhand des Blütenangebots als Lebensraum für Wildbienen zu vergleichen. Von März 2016 bis August 2016 wurden die intensiv genutzte Fettwiese Walchtrig und die extensiv genutzte Trockenwiese Schwäntlen in Bauen auf ihr Blütenangebot und die dort vorkommenden Wildbienen untersucht. Auf der Wiese Schwäntlen konnten mit 47 Pflanzenarten ein artenreiches, sowie kontinuierliches Blütenangebot nachgewiesen werden. Demgegenüber weist die Wiese Walchtrig durch die 4-fache Mahd kein kontinuierliches Blütenangebot auf. Weiter wurde mit 16 Pflanzenarten eine deutlich kleinere Artenvielfalt vorgefunden. Dass auf der Wiese Schwäntlen mehr Wildbienenarten nachgewiesen werden konnten, insbesondere mehr gefährdete, spezialisierte und parasitische Wildbienen, ist wohl vor allem auf das grössere Blütenangebot zurückzuführen. In diesem Sinne konnte der Autor seine Hypothesen belegen .
2016SiegristMarioKreative Erschaffung eines Kompakt-Hauses für den Kanton UriDie Arbeit stellt sich zur Aufgabe, speziell für den Kanton Uri ein Kompakt-Haus zu entwerfen. Sie dokumentiert in erster den Entwurfsprozess, von der ersten Idee bis zum fertigen Entwurf. Die Vorgehensweise beim Hausentwurf wurde vom Verfasser in Zusammenarbeit mit einem Architekten und weiteren fachkundigen Personen eigenständig erarbeitet. Das Lösungskonzept wurde anhand eines 3D Modelles visualisiert. Das Resultat ist ein Entwurf, welcher durch sein aussergewöhnliches Raumkonzept überrascht.
2016Russi FabienneTherapieformen mit PferdenDie vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen dem Therapeuten und seinem Therapiepferd. Im ersten Teil werden die drei verschiedenen Therapieformen mit Pferden, Heilpädagogisches Reiten, Hippotherapie und Reiten als Sport für Behinderte und die Ausbildung des Therapeuten und des Therapiepferdes erläutert. Im zweiten Teil wird die Beziehung zwischen Therapeut und Pferd untersucht. Der praktische Teil beschäftigt sich mit der Frage wie Therapeut und Pferd miteinander kommunizieren. Die Arbeit beinhaltet drei Interviews mit Therapeutinnen, die über ihre Arbeit und Erfahrungen mit ihren Pferden berichten. Es zeigt sich, dass sich Therapeut und Therapiepferd in erster Linie über die Körpersprache verständigen. Respekt und Akzeptanz sind die Grundlagen für eine gute Beziehung. Dies wiederum ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.
2017WalkerMildredA la recherche de mes «frères et sœurs»Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem langjährigen sozialen Engagement einer Gastfamilie für das Schweizer Kinderhilfswerk KOVIVE in Luzern. Die Familie der Autorin hat als Gastfamilie mehrere Kinder aus Frankreich und der Schweiz beherbergt. Der erste Teil dieser Arbeit ist der Geschichte der Schweizer Kinderhilfe und der Suche nach den insgesamt sieben Gastkindern gewidmet, die über das Kinderhilfswerk KOVIVE in die Familie der Autorin vermittelt wurden. Im zweiten Teil werden die Auswirkungen eines jahrelangen Kontakts zu französischsprachigen Kindern dargelegt. Im letzten Teil der Arbeit wird das Thema «Apprendre le français avec joie» behandelt. Aufgrund der Ergebnisse einer Umfrage an der Kantonalen Mittelschule Uri und persönlicher Erfahrungen werden dazu konkrete Vorschläge gemacht.
2017AchermannMathiasPeltonturbinen – welchen Einfluss hat die Schaufelform auf die Leistung von Freistrahlturbinen?Bei der Stromproduktion aus Wasserkraft wird die kinetische Energie des Wassers benützt, um mithilfe eines Turbinenrads einen Generator anzutreiben. Die Effizienz der Turbine ist von der Art des Turbinenrads abhängig. Die Peltonturbine ist eine häufig eingesetzte Turbinenart, welche mit speziell geformten Schaufeln ausgestattet ist. Diese besondere Form ermöglicht, dass hohe Wirkungsgrade erzielt werden können. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Modell mit drei verschiedenen Turbinenrädern gebaut, um im Versuch herauszufinden, welchen Einfluss die Schaufelform auf die Leistung hat. Dazu wurden verschiedene Versuchsreihen durchgeführt. Aus diesen Daten wurden das Leistungsmaximum und der Wirkungsgrad berechnet. Diese Werte wurden anschliessend miteinander verglichen, interpretiert und der Theorie gegenübergestellt.
2017ArnoldSamuelPersonaleinsatzplanungsprogrammDie meisten Betriebe versuchen, ihre Personalkosten mittels Personaleinsatzplanung zu optimieren. Aufgrund verschiedener Faktoren ist diese Planung kompliziert und aufwendig. Der Autor erstellte ein Programm in Excel, das die Personaleinsatzplanung verbessern soll. Das Programm fertigt einen Arbeitsplan und eine Stundenauswertung an, die sogar bei der Lohnabrechnung helfen kann. Die Arbeit beschreibt das erstellte Programm und erklärt, wie es angewendet wird. Die Probleme einer Einsatzplanung werden dargelegt und es wird gezeigt, wie diese mit dem Programm im Praxistest gelöst wurden. Aufgrund des Praxistests wurde das Programm bewertet.
2017AschwandenChiaraElla die Lokomotive - Ein Bilderbuch von Kindern für KinderAusgangspunkt war die Frage: Mit einer 3. Primarklasse aus Erstfeld ein Bilderbuch erarbeiten, geht das? Ja, das Resultat spricht für sich. Das Buch erzählt die Geschichte einer Lokomotive, die als Star der Gotthard-Bergstrecke ein glückliches Leben führte, dann aber durch den Bau des NEAT-Tunnels nicht mehr gebraucht wird. Sie soll aufs Abstellgeleise. Doch dann bleibt durch einen unglücklichen Zufall ein Zug im neuen Tunnel stecken. Die Hilfe von «Ella» der Lokomotive wird gebraucht. Mit einem Leitfaden als Vorgabe erarbeiteten die Schulkinder die Geschichte von Ella. Auch die Illustration war die Aufgabe der Kinder, die sie anhand von Zeichenvorlagen mit Bravour zu lösen wussten. Als Resultat entstand ein Bilderbuch gemacht von Kindern für Kinder.
2017BissigLeaFrauen im Leistungssport – über die gesellschaftliche Wahrnehmung der Geschlechterunterschiede im LeistungssportWegen der biologischen Unterschiede zwischen Frau und Mann erbringen die beiden Geschlechter unterschiedliche Leistungen im Leistungssport. Männer erhielten deswegen im Verlauf der Sportgeschichte schon immer mehr Aufmerksamkeit als Frauen. Heute jedoch steigt die Popularität des Frauensports. Diese Arbeit versucht mit einer Umfrage herauszufinden, was unsere Gesellschaft über Frauen im Leistungssport im Vergleich zu Männern denkt. Es werden Fragen zur Popularität, zu verschiedenen Sportarten und zur Akzeptanz des Frauensports gestellt. Die Antworten werden nach Altersklassen und Geschlecht ausgewertet. Zusätzlich erzählen die beiden Profi-Fussballerinnen Cinzia Zehnder und Fabienne Humm, wie sie die unterschiedliche Wahrnehmung während ihrer Karriere erlebt haben.
2017Dal FarraNaemiPlackerei einer ViolineDiese Arbeit versucht zu erklären, warum Violinen gestalterisch so schlicht gehalten sind und wie eine Violine künstlerisch personifiziert werden kann. Die Autorin setzt sich mit der Geschichte der Violine auseinander und erläutert den Bauprozess eines solchen Intrumentes. Sie beschreibt Schritt für Schritt die Gedankengänge der einzelnen Skizzen und den Ablauf des Bemalens und macht so dem Leser bewusst, wie zeitaufwendig eine solche Art der Personifizierung einer Violine ist.
2017HuwilerArvidStöre in der SchweizDie vorliegende Arbeit stellt die Frage, ob eine Wiederansiedlung des Störs in der Schweiz möglich wäre und welche Fragen sich ganz generell zur Fischzucht in der Schweiz stellen. Zu Beginn wird die Biologie, Geschichte und Wirtschaft des Störs behandelt, anschliessend erfolgt die Schilderung eines Arbeitstages im Tropenhaus Frutigen, wo nach alter Methode Kaviar entnommen und der Stör verarbeitet wird. Die gewonnenen Einblicke werden im Vergleich mit einer alternativen Kaviarproduktionsanlage vertieft. Zur Beantwortung des zweiten Teils der Leitfrage wird ein zweiter Vergleich mit einer geplanten Fischzuchtanlage gezogen und die positiven und negativen Aspekte werden verglichen und Überlegungen zur Fischzucht bzw. Störzucht in der Schweiz dargelegt. Fazit: Trotz theoretischer Möglichkeit und erfolgversprechender Versuche in Deutschland scheint eine Wiederansiedlung des Störs in der Schweiz unwahrscheinlich.
2017ImhofAndrinaQualitative Studie über die Columbian High School, Tiffin, Ohio, USADie Columbian High School ist eine öffentliche Schule für 14- bis 18-jährige Jugendliche in Tiffin, Ohio, USA. Durch ihren einjährigen Aufenthalt an dieser High School wurde der Autorin bewusst, wie unterschiedlich der Schulalltag im Vergleich zu der Schweiz ist. Insbesondere die schulischen Aktivitäten ausserhalb des obligatorischen Unterrichts stellen einen grossen Unterschied dar. In dieser Maturaarbeit werden die Hauptunterschiede zwischen der Columbian High School und der Kantonalen Mittelschule Uri hinsichtlich des Angebots und der Bedeutung von schulischen Aktivitäten ausserhalb des obligatorischen Unterrichts verdeutlicht. Zudem diskutiert die Autorin den Einfluss dieser Unterschiede auf die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler der Columbian High School. Um diese Unterschiede überprüfen zu können, wurden an beiden Schulen mit je acht Schülerinnen und Schülern qualitative Interviews durchgeführt. Zudem fliessen zwei qualitative Interviews mit den Rektoren der beiden Schulen in die Auswertung mit ein.
2017InfangerJonas„Die Gruben gehet durch einen Felsen bis weit unter die Reuß hinab“ - Auf den Spuren des Bergbaus im Kanton UriDie vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Bergbau in Uri“. Der Verfasser stellte sich der Frage, inwiefern man noch Spuren des alten Bergbaus in Uri entdecken kann und wie sich die Bevölkerung auf diese Abbaustellen aufmerksam machen liesse. Nach dem Besuch unterschiedlicher Standorte wurde der Schwerpunkt der Arbeit auf das „Graggental“ hinter Intschi gelegt, da man dort die wirtschaftlichen, sozialen und geografischen Zusammenhänge am klarsten erkennen kann. Zusätzlich wird die Planung und der Bau eines Anschauungsmodells des Sprossenbaus, wie er den gefundenen Hinweisen nach wohl im „Graggental“ angewendet worden ist, erläutert.
2017LussmannDavidDer Lösch- und Rettungszug des Gotthard-Basistunnels - Vor- und Nachteile im Hinblick auf das VorgängermodellIm Gotthard-Basistunnel wird Sicherheit grossgeschrieben. Doch Notfälle lassen sich nicht verhindern, von einem Lokdefekt bis hin zum Vollbrand eines Zuges. Bei jedem Ereignis im Gotthard-Basistunnel kommt der Lösch- und Rettungszug 14 und die Mannschaft der Intervention SBB zum Einsatz. Zwei dieser Züge der neusten Generation sind in den Interventionszentren Erstfeld und Biasca stationiert. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der technischen und historischen Entwicklung des Lösch- und Rettungszugs des Gotthard-Basistunnels Modell 2014 und vergleicht ihn mit seinem Vorgängermodell 1996. Dabei wird analysiert, wie der Lösch- und Rettungszug aufgebaut ist, welche Gemeinsamkeiten es mit dem vorhergehendem Modell gibt und welche Einwirkung der NEAT-Basistunnel auf die Entwicklung des Zuges hatte. Ebenso werden die Einsatzmöglichkeiten und Funktionen der verschiedenen Fahrzeuge erläutert.
2017LussmannRomanModellflugzeugWer den Traum hat zu fliegen, kann sich diesen Traum auch mit Modellflugzeugen erfüllen. Und wer kein Vertrauen in vorfabrizierte Modelle hat, oder nur über begrenzte finanzielle Mittel verfügt, kann sich sein Modellflugzeug auch selber bauen. Der Autor dieser Arbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Weg zu gehen um zu erfahren, was man dazu an Wissen benötigt und welche Probleme dabei auftauchen können. Als krönender Abschluss sollte das Modell dann natürlich auch fliegen. Das Fliegen jedoch ist etwas ganz Anderes im Vergleich zum Bauen, aber es gehört natürlich dazu - und macht am meisten Spass.
2017Mempel
Jauch
Laura
Jasmin
Inspiration - eine Ballett- und Hip-Hop-ChoreografieZiel der Arbeit war es, eine Ballett- und Hip-Hop-Choreografie zu kreieren. Die Herausforderung bestand darin, dass die Choreografie eine Fusion der beiden unterschiedlichen Tanzstile sein sollte, die dennoch als Einheit wirkt. Anhand von zwei Referenzwerken wird aufgezeigt, was eine Fusion ausmacht. Erreichen wollten die beiden Autorinnen ihr Ziel, indem sie verschiedene Fusionsarten verwendeten um ihre Emotionen auszudrücken. Das Endprodukt ist eine Choreografie, welche 6 Minuten dauert und eine Geschichte erzählt. Die Autorinnen erläutern ihr Werk mithilfe der Bewegungsstudien von Laban und Bartenieff. Ebenso begründen sie die Kostüm- und Musikwahl, da diese beiden Faktoren bei der Entwicklung ihrer Fusion eine grosse Rolle spielten. Die Arbeit befasst sich ausserdem mit dem kulturgeschichtlichen Hintergrund der beiden Tanzstile und streicht damit die Gegensätzlichkeit von Ballett und Hip-Hop heraus.
2017MüllerAnjaSelbstgestaltete Ansichtskarten des Kantons UriZiel dieser Arbeit war es, selbst Ansichtskarten des Kantons Uri zu gestalten, welche modern und somit für Touristen ansprechend sein sollten. Tourismus und Fotografie standen somit im Mittelpunkt der Arbeit. Die Autorin hat über 20 verschiedene Orte im Kanton mehrmals besucht und abgelichtet. Zusätzlich hat sie sich mit einem Ansichtskartensammler getroffen, um durch alte Ansichtskarten mehr über Uri und seine Vergangenheit zu erfahren. Bei der Auswahl der besten von über 3500 Fotos hat sie mit einem fachkundigen Fotografen zusammengearbeitet. Das Resultat ist ein Set von zwölf Ansichtskarten, welche die Schönheit sowie die Vielseitigkeit des Kantons Uri zeigen sollen.
2017SchulerNinaWilhelm Tell den Schweizer Kindern näherbringen - Wie gestalte ich ein Kinderbuch über Wilhelm Tell und übersetze dieses in alle vier Landessprachen?Die vorliegende Arbeit reflektiert die Gestaltung der von der Autorin im Rahmen der Maturaarbeit kreierten Bilderbücher über den Schweizer Nationalheld Wilhelm Tell in den vier Landessprachen der Schweiz. Die von der Autorin gestalteten Bilderbücher für Kinder ab vier Jahren erzählen die Geschichte von Friedrich Schiller und gehen dabei auf die Landschaft der Innerschweiz ein. Die naturgetreuen Bilder zur Geschichte zeichnete und malte die Autorin selbst. Den deutschen Text verfasste sie ebenfalls selber und übersetzte diesen teilweise ins Französische. Zwei Drittpersonen übersetzten anschliessend die deutsche Fassung ins Italienische und ins Rumantsch-Grischun. Die vier identischen Bilderbücher, die sich lediglich in der Sprache unterscheiden, druckte die Autorin bei einer Onlinedruckerei.
2017SennJanisBeschleunigung in der Fliegerei – Wie hoch ist meine g-ToleranzIn der Fliegerei treten Beschleunigungen bis zum 9-Fachen der Erdbeschleunigung auf. Diese Beschleunigungen beeinträchtigen den Piloten aufgrund der grossen körperlichen Belastung. Der Pilot kann dadurch sogar bewusstlos werden.
In dieser Arbeit untersucht der Autor, welche Symptome bei einem Flug mit hohen Beschleunigungen bei einem Piloten auftreten und mit welcher Technik er die Beschleunigungen besser aushalten kann. Der Autor überprüft, wie er selbst auf hohe Beschleunigungen reagiert, indem er sich in einer Zentrifuge Beschleunigungsbelastungen aussetzt. Dabei findet er heraus, wie hoch seine eigene g-Toleranz ist. Er vergleicht diese mit der Beschleunigung, die er während eines F/A-18 Flugs gemessen hat. So kann der Autor die Frage beantworten, ob er unter dem Aspekt der Beschleunigungen ein guter Pilot wäre.
2018BaumannLuisaKonversionen – was passiert mit einem Menschen bei einem Wechsel der Glaubensgemein-schaft?Religiöse Konversionen sind in unserer westlichen Welt, in der die Säkularisierung fortschreitet, Einzelfälle. Die Verfasserin der vorliegenden Arbeit untersucht, ob die inneren Vorgänge bei einer religiösen Konversion einem bestimmten Muster folgen. Um dies herauszufinden führte sie drei qualitative Interviews mit Personen aus dem Kanton Uri, welche ihre Glaubenszugehörigkeit ge-wechselt haben. Die so erhobenen Daten wertete sie dann mit der «Grounded-Theory-Methode» aus. Dabei konnte sie ein deutliches Muster nachweisen und ein Modell erarbeiten, welches die verschiedenen Phasen darstellt, die eine Person während ihres Konversionsprozesses durchläuft.
2018BaumannNoelVerhältnis Schweiz – EUDie vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU aus Sicht von Mitgliedern politischer Parteien aus dem Kanton Uri darzustellen. Dafür wurden zwischen April und Juni 2018 131 Umfrageteilnehmende zu folgenden zwei Themen befragt: Über ihre allgemeine Grundeinstellung gegenüber der EU und über ihre Vorstellungen von der Gestaltung des künftigen Verhältnisses mit der EU. Die Umfrage ergab, dass die allgemeine Grundeinstellung kritisch, aber positiv gestimmt ist. In der Zukunft wünschen sich die politisch interessierten Urnerinnen und Urner eine die Fortsetzung der Bilateralen Verträge und den Abschluss eines Rahmenabkommens mit der EU. Die aus der Umfrage gewonnen Resultate hat der Verfasser der Arbeit mit mehreren Expertinnen und Experten besprochen und analysiert.
2018BisatzLeandroIn Excelsis Deo - Gloria in den vier LandessprachenZiel dieser Arbeit war es, Schweizer Tradition und christlichem Glauben in einem Gloria zum Klingen zu bringen, das die vier Schweizer Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch in möglichst gleichen Teilen verwendet. Dabei orientiert sich der Autor an der klassischen Harmonielehre und integriert mit dem Einbau des „Schweizerpsalms“ ein zentrales Stück Schweizer Kultur in seine Komposition. Das Endresultat ist ein sechs-minütiges Acapella-Stück, das sowohl polyphone als auch mit homophone Partien aufweist.
2018FerreiraJessicaEin Vergleich: Gewalt gegen Frauen in der Antike und heuteHauptziel der vorliegenden Maturaarbeit ist es herauszufinden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Gewalt gegen Frauen in der römischen Antike und Gewalt gegen Frauen heute bestehen. Gemacht wird dies anhand eines Vergleiches, der sich auf folgende vier Fragen stützt: «Welche Form von Gewalt erleben/erlebten Frauen am häufigsten?», «Was für Täter und Opfer treten/traten auf?», «Wie setzt/setzte die Gesellschaft Frauen der Gewalt aus?» und «Wie reagieren/reagierten Frauen nach einem solchen schlechten Erleb-nis?». Zusätzlich beschäftigt sich die Arbeit mit der Rolle und der Stellung der Frau sowohl in der Antike als auch heute, um den Vergleich in einen gesellschaftlichen Kontext zu stellen und versucht, die Folgen für die von Gewalt betroffenen Frauen darzustellen.
2018FröhlichYannickRadballer-DatenbankZiel der Arbeit war das Erstellen einer Radballer-Datenbank, die einen Überblick über den Radballsport und dessen Sportler vermitteln und gesuchte Informationen schnell und einfach zugänglich machen sollte. Die Datenbank sollte alle aktiven Radballer der Schweiz beinhalten und Informationen über Verein, Name, Geburtsdatum, Wohnort, Partner und Liga geben. Die Datenbank sollte auf der Homepage von Radsport Altdorf und unter der Domain radballer-datenbank.ch öffentlich zugängig sein. Zu diesem Zweck wurden mit Hilfe verschiedener Vereinsobmänner Spielerdaten gesammelt, geordnet und in eine Datenbank eingefügt. Andererseits wurde eine Website programmiert, welche die Daten einfach und unkompliziert wiedergibt. In Zukunft soll die Datenbank erweitert und verbessert werden, um zusätzliche Informationen wie zum Beispiel ehemalige Partner oder Erfolge zu liefern.
2018FunkeColin3D-Animationsfilm – die Entstehung dieses Films lädt den Wissensakku aufDas vorliegende Portfolio zeigt den Entstehungsprozess eines komplett am Computer gestalteten Animationsfilms, in dem der Autor auf leicht verständliche, spannende und anschauliche Art das Funktionsprinzip von Batterien und die dabei ablaufenden chemischen Prozesse erklärt. Zusätzlich werden die dahinterstehenden Produktionstechniken und die gesamte Vorgehensweise erläutert und dokumentiert. Der Autor erstellte des Storyboards, gestaltete die Objekte und Umgebungen, Animationen, Simulationen und renderte die Daten; er schnitt, vertonte und speicherte den fertigen Film mit zusätzlichen nichtverwendeten Szenen medienfertig auf DVD.
2018FurgerDominikJeff and the Dropouts – ein Rock/Ländler CrossoverDas Ziel dieser Arbeit war es, einen ansprechenden Mix aus Rock und Schweizer Volksmusik zu kreieren. Um dies zu erreichen, mussten zuerst die beiden Genres analysiert und verglichen werden. Daraus ergab sich, dass es zwar einige Unterschiede, aber auch gewisse Gemeinsamkeiten zwischen den zwei Musikgattungen gibt. Mit den gewonnenen Erkenntnissen war es dann möglich, Stücke aus Volksmusik und Rockmusik so zu arrangieren, dass sie Einflüsse aus beiden Stilrichtungen aufweisen. Nebst den Arrangements komponierte der Autor auch zwei Stücke selbst. Entstanden ist dadurch ein Programm aus elf Liedern, welches mit einer Band eingeübt und anschliessend als Konzert einem Publikum präsentiert wurde.
2018HergerJasminA New Point of View - Rewriting “The Perks of Being a Wallflower” from a different character’s perspectiveThis Matura thesis paper aims to illustrate the process of rewriting parts of a book from a new point of view. It reports how the author of the thesis paper engaged herself with a book and the topics it covers thoroughly. Moreover, it shows how she brainstormed various aspects she wanted to consider in her own writing and depicts how she came to the result step by step, giving an insight on the decisions made in that process. Finally, the paper includes explanations as to what kind of a novel “The Perks of Being a Wallflower” is, as well as comparisons to similar novels.
2018HerweghKateEinflussfaktoren von Allergien - Welche Faktoren in der Kindheit verhindern Allergien bei Urner Kindern und Jugendlichen?Eine Allergie ist eine Plage. Es gibt jedoch Möglichkeiten, eine Allergie durch die Veränderung der Lebensweise in der Kindheit zu verhindern. Diese Einflussfaktoren wurden bei Kindern und Jugendlichen von 6 bis 18 Jahren im Kanton Uri mithilfe einer Umfrage erfragt und nachgewiesen. 568 Kinder und Jugendliche wurden online mit «Umfrageonline.ch» befragt. Anfragen bei Schulleitungen im ganzen Kanton Uri machten es möglich, eine so grosse Teilnehmerzahl zu erreichen. Die Rohdaten der Umfrage wurden grafisch visualisiert und auch mit dem Chi-Quadrat-Test auf ihren Zusammenhang mit der Ausbildung einer Allergie überprüft. Es stellte sich heraus, dass rund 40% der Kinder und Jugendlichen im Kanton Uri an Allergien leiden, unabhängig von der Wohngemeinde. Zudem wurde eine Erhöhung der Allergikerzahl mit zunehmendem Alter festgestellt, insbesondere im Primarschulalter. Die Entwicklung einer Allergie war abhängig von den Umweltfaktoren, denen die Mütter während der Schwangerschaft ausgesetzt waren, etwa vom Kontakt zu Kühen oder mit Keimen in Ställen. Kontakt mit Zigarettenrauch in der frühen Kindheit scheint Allergien zu verhindern. Weitere acht Einflussfaktoren, wie das Trinken von Rohmilch oder das Wohnen auf einem Bauernhof, konnten mit dieser Studie zwar nicht nachgewiesen werden, jedoch haben andere Studien bewiesen, dass sie beim Entstehen von Allergien in der Kindheit durchaus eine Rolle spielen können.
2018ImholzCorinneGewaltfreie Kommunikation mit KindernUm zu verstehen, wie sich Kinder ausdrücken und wie eine sinnvolle Kommunikation mit ihnen aussehen soll, hat sich die Autorin mit der «Gewaltfreien Kommunikation» von Marshall B. Rosenberg befasst. Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation ist in vier Komponenten aufgeteilt: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. Werden alle vier Schritte berücksichtig, ist dies der Schlüssel zu einer Kommunikation, bei der man versteht und verstanden wird. Dabei ist die Verfasserin auf das Projekt «Giraffentraum» von Frank und Gundi Gaschler gestossen, hat dieses überarbeitet und im Kindergarten in Bürglen umgesetzt.
2018ImholzNadineTerminplanung – Erstellung und Anleitung eines übersichtlichen Excel-Programmes zur erleichterten Zuteilung von Arbeitern zu verschiedenen ProjektenDie Erstellung einer effizienten Terminplanung, bei welcher Arbeiter in Betrieben zu Projekten zugeteilt werden, ist eine komplizierte Angelegenheit, welche durch viele Faktoren erschwert wird. Um die Terminplanung für Firmen zu vereinfachen, erstellte die Autorin ein Programm in Excel. Dieses Programm gibt dem Anwender die Möglichkeit, eine Terminplanung auf einfache Art und Weise zu erstellen und liefert zudem sowohl eine Wochenplanung wie auch eine Projekt- und Ferienübersicht. Die Arbeit erklärt die Probleme und Schwierigkeiten beim Erstellen dieser Terminplanung und beschreibt die Funktionsweise des angefertigten Programmes. Ausserdem wird erklärt, wie das Programm aufgrund eines Praxistests optimiert wurde.
2018JourneauxArletteGewässeruntersuchung beim FischgrabenDas Ziel der vorliegenden Maturaarbeit war es, die 2013 und 2014 erfolgte Revitalisierung beim Fischgraben (Hospental/Realp) auf ihren Erfolg zu untersuchen und zudem zu beweisen, dass der Fischgraben nicht nur eine naturnahe Struktur aufweist, sondern auch eine naturnahe Wasserqualität. Dabei wurden ökomorphologische und chemische Untersuchungen durchgeführt, basierend auf dem Modul-Stufen-Konzept des Bundesamts für Umwelt, Wald und Landwirtschaft. Eine Eichkartierung wurde vor der ökomorphologischen Untersuchung gemacht, um qualitativ sichere Daten zu erhalten. Das Erstellen einer eigenen Kilometrierung war ebenfalls nötig, da die vorhandene Kilometrierung des Fischgrabens nicht aktuell genug war. Die Methode Ökomorphologie Stufe F hat zum Ziel, das Fliessgewässer anhand der Struktur zu beurteilen und in fünf Zustands-Klassen zu unterteilen, von «natürlich/naturnah» bis «künstlich». Mit sechs Gewässerproben wurde die Wasserqualität anhand von gemessenem Nitrat, DOC und Gesamtphosphor beurteilt und eingeteilt – von «sehr gut» bis «schlecht». Die Ergebnisse zeigen, dass der Zustand des Fischgrabens mehrheitlich «wenig beeinträchtigt» bis «natürlich/naturnah» in der Ökomorphologie aufgebaut ist. Die chemische Untersuchung ergab, dass alle gemessenen Parameter deutlich im Bereich «sehr gut» lagen. Schlussfolgernd können der Erfolg der Revitalisierung und die naturnahe Wasserqualität bestätigt werden.
2018LussmannFlavioGletscherschwund: Veränderung der Gletscherschmelze durch BedeckungDie vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema «Gletscherschwund» oder konkret «der Oberflächenablation». Der Verfasser stellte sich die Fragen, wie wirksam die von der Sonnenstrahlung initiierte Schmelze eingedämmt werden kann, und ob die beiden verwendeten Versuchsmaterialien, Gletscherschutzvlies und Schutt, nachhaltig sind. Die Wirksamkeit wurde im Rahmen eines Experiments auf dem Rhonegletscher visualisiert und gemessen. Dabei versuchte der Verfasser die Phänomene Rückstrahlung und Isolation zu veranschaulichen. Die Nachhaltigkeitsfrage wird beantwortet durch die Anwendung der drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales auf die zuvor genannten Materialien. Fazit: Mit dem Gletscherschutzvlies sowie einer 5-10 cm dicken Schuttschicht kann die Ablation effektiv eingedämmt werden. Die Nachhaltigkeit ist bei einer Bedeckung mit Schutt nicht gegeben. Die Frage, ob der Einsatz eines Gletscherschutzvlieses gerechtfertigt ist, kann nicht eindeutig beantwortet werden.
2018RussiBerylPionierinnen im Urner Schulwesen – fünf Protraits der ersten Mädchen und eines Mitschülers auf dem Weg vom Gymnasium St. Josef zum Kollegium Karl Borromäus und wie es dazu kam.Ab dem Jahre 1966 wurden zum ersten Mal Mädchen in den Schulzimmern des Gymnasiums St. Josef, Altdorf, unterrichtet. Es waren jene Schülerinnen, die im Jahre 1972 als erste die Möglichkeit erhielten, das Kollegium Karl Borromäus zu besuchen und dort die eidgenössische Matura zu absolvieren. Die Autorin interviewte vier dieser Urner Pionierinnen und einen ihrer Mitschüler, um einen Einblick in deren (Schul)Alltag zu erhalten und darüber fünf individuelle Portraits zu schreiben. Ein weiterer Bestandteil der Arbeit ist die Einbettung der Portraits in den geschichtlichen Hintergrund. So werden Themen wie die Schulgeschichte der Urner Mittelschulen oder die Frauenemanzipation um 1972 angesprochen. Auch auf die Koedukation und die Fördererin der Urner Mädchenbildung wird in je einem Kapitel eingegangen.
2018SchilligNoraSporttherapie bei QuerschnittgelähmtenDie vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Sporttherapie während der Rehabilitation von Querschnittgelähmten. Das Ziel der Arbeit war es, Unterschiede zwischen der Sporttherapie bei Paraplegikern und bei Tetraplegikern zu erkennen. Um dies zu überprüfen, führte die Autorin je ein Interview mit einem Paraplegiker und mit einem Tetraplegiker durch. Zusätzlich wurde ein Interview mit einer Physiotherapeutin, welche im Schweizer Paraplegiker-Zentrum arbeitet, durchgeführt, um die Ergebnisse zu stützen und einen Einblick in die Sporttherapie von verschiedenen Seiten zu gewähren. Weiter floss ein Besuch der Autorin in der Sporttherapie in Nottwil in die Auswertung mit ein.
2018SenpinarEvrimWie wirken sich Zwangsstörungen auf Angehörige und Betroffene aus?Bestimmt waschen auch Sie sich mehrmals am Tag die Hände oder kontrollieren vor dem Verlassen des Hauses, ob der Herd ausgeschaltet ist. Die Autorin erläutert in dieser Arbeit, ab wann von einer Zwangs¬störung zu sprechen, und wie diese zu therapieren ist. Mithilfe eines fünftägigen Selbstexperimentes, in dem sie mit ihren Familienmitgliedern vier verschiedene Zwänge testet, versucht sie, Erkrankte besser zu verstehen. In Interviews mit Betroffenen, welche an den getesteten vier Zwängen erkrankt sind, sowie in einem weiteren Interview mit einer Psychotherapeutin vergleicht sie die Ergebnisse des Selbstexperiments und schildert die Auswirkungen auf Angehörige und Betroffene.
2018WildbolzAndreaMacht Bewegung schlau? – Der Einfluss von kinesiologischen Übungen auf kognitive LeistungenDie vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Bewegung und schulischer Leistungsfähigkeit bei Jugendlichen. Die Autorin untersuchte mit Hilfe eines Experimentes, ob die regelmässige Ausführung von geeigneten kinesiologischen Übungen (Bauchatmen, Überkreuzbewegung, Wadenpumpe, Hook-ups und Energiespeicheraufladen) ausgewählte kognitive Fähigkeiten verbessert. 113 Schüler der ersten und zweiten Gymnasialklassen der Kantonalen Mittelschule Uri absolvierten während drei Wochen täglich ein fünfminütiges Bewegungsprogramm in der Schule. Vor und nach diesem wurden jeweils Tests durchgeführt, welche das Arbeitsgedächtnis, das Kopfrechnen und das räumliche Vorstellungsvermögen prüften. Die Autorin visualisierte die Testergebnisse und fand durch Hypothesentests heraus, dass sich keine signifikanten Verbesserungen feststellen liessen. Abschliessend verglich die Verfasserin die Erkenntnisse mit Theorien aus der Fachliteratur.
2018WipfliMaxZur Wirkung der Bildung auf das ökonomische Wachstum - Eine ländervergleichende Analyse von 1970 bis 2010Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie gross der Einfluss der Bildung auf das Wirtschaftswachstum der Länder ist. Zuerst wird die Humankapitaltheorie, die sich u.a. mit diesem Zusammenhang beschäftigt, besprochen. Im empirischen Teil der Arbeit werden die Länder mittels der Clusteranalyse gruppiert, um anschliessend die Entwicklungen dieser Ländergruppen sowohl im wirtschaftlichen Bereich wie im Bildungsbereich zu analysieren. Anschliessend verwendet der Autor die multiple lineare Regression, um Wachstumsmodelle zu erstellen. Durch eine Serie von Regressionsmodellen bestätigt sich insgesamt, dass Bildung einen nicht zu vernachlässigenden Anteil zum Wirtschaftswachstum beiträgt.
2018ZieglerLisaOrganspende im spezifischen Kontext von Cystischer Fibrose - Wie lässt sich der Organmangel in der Schweiz begründen und welche Massnahmen müssen getroffen werden, damit die Organspendequote erhöht werden kann?Das Thema Organspende führt immer wieder zu kontroversen Diskussionen. Obschon die Schweizer der Organspende im Durchschnitt sehr positiv gegenüberstehen und viele bereit sind, Organe zu spenden, fällt die tatsächliche Spenderate nur sehr gering aus. Die Anzahl Patienten auf der Warteliste für ein Spenderorgan übertrifft die Anzahl zur Verfügung stehender Organe bei Weitem. Anhand einer Online-Umfrage wurde versucht, den Grund für diese Diskrepanz zu ermitteln. Zudem wurde zur Sensibilisierung und Information der Urner Bevölkerung am Repair Café auf dem Lehnplatz in Altdorf eine Standaktion durchgeführt. Zur Abrundung der Maturaarbeit wurde zusätzlich die Perspektive eines Organempfängers eingebracht und untersucht. Dazu führte die Verfasserin mit einem Patienten, der aufgrund fortgeschrittener Cystischer Fibrose – einer genetisch vererbten Stoffwechselerkrankung – lungentransplantiert wurde, ein Interview durch.